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Folgen des 2.Weltkrieges

Die Folgen des 2.Weltkrieges

 

Die Jahre 1945/46 brachten den totalen Umbruch: Deutschland hatte den 2. Weltkrieg verloren. Die Sowjetarmee marschierte in Briesen ein, Tschechen übernahmen die "Regierungsgewalt". Von Mai 1945 bis in die Spätsommertage 1945 herrschte Willkür, Anarchie und Chaos. Die Deutschen wurden, bis auf wenige Ausnahmen, aus ihrer angestammten Heimat vertrieben. In Viehwaggons wurden sie unter menschenunwürdigen Zuständen abtransportiert und in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Der Großteil kam nach Westdeutschland, einige auch nach Ostdeutschland, in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ), wenige verschlug es ins Ausland.

Die Jahrhunderte lang bestehenden deutschen Orte Briesen und Schneckendorf hörten als solche auf zu existieren. Heute hat sich die alte Heimat total verändert. Nicht nur die ehemaligen Bewohner sind weg, sondern viele Häuser und Einrichtungen sind schon verschwunden, verfallen. Sogar die Landschaft hat sich durch den in Tagebau umgewandelten Bergbaubetrieb total verändert. Der Ton in beiden vor der Vertreibung bestehenden Bergwerken ist ausgebeutet, nur noch in einem Betrieb wird in Hochöfen der von Prag über Opatowitz herangefahrene Ton gebrannt. Viele Landsleute, die 1991 in der alten Heimat waren, sagen: "Um keinen Preis der Welt wollen wir unter den derzeitigen Zuständen dort leben oder beerdigt sein."

Unsere Heinatdörfer Briesen, Schneckendorf und Schlettau bestehen in ihrer ursprünglichen Form nur noch in der Erinnerung der Menschen, die einst dort lebten.

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